Beim WEF 2026 betonten Entscheidungsträger, dass zukünftiger Wohlstand nur möglich ist, wenn wir innerhalb planetarer Grenzen bleiben – Nemetschek treibt dieses Ziel mit digitaler Innovation und KI‑gestütztem nachhaltigem Design voran.
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Wie Nemetschek die Transformation der AEC/O‑Branche mit Blick auf Davos 2026 vorantreibt

Beim WEF 2026 betonten Entscheidungsträger*innen, dass zukünftiger Wohlstand nur möglich ist, wenn wir innerhalb planetarer Grenzen bleiben – Nemetschek treibt dieses Ziel mit digitaler Innovation und KI‑gestütztem nachhaltigem Design voran. 

 

Author

Marc Nezet

Chief Strategy Officer, Nemetschek Group

Lesezeit: Minuten
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Wie Nemetschek die Transformation der AEC/O‑Branche mit Blick auf Davos 2026 vorantreibt

Dieser Artikel gehört zur Collection Nachhaltigkeit.

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Nachhaltigkeit ist für die AEC/O-Branche längst keine „nice to have“ mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit. Die jüngsten Diskussionen in Davos 2026 machten deutlich, dass langfristiger Wohlstand nur möglich ist, wenn wir innerhalb der ökologischen Grenzen unseres Planeten planen, bauen und betreiben. Für die Nemetschek Group ist genau hier der Punkt, an dem sich digitale Innovation und unternehmerische Verantwortung überschneiden. 

Davos 2026: Wohlstand gestalten, ohne die Erde zu überlasten

Beim Weltwirtschaftsforum 2026 drehte sich alles um eine zentrale Frage: Wie können wir Wohlstand schaffen, ohne die ökologischen Belastungsgrenzen unseres Planeten zu überschreiten? Das Konzept der ökologischen Belastungsgrenzen macht deutlich, dass zentrale natürliche Lebensgrundlagen bereits massiv unter Druck stehen – ein deutlicher Weckruf, Emissionen zu senken, Ökosysteme zu schützen und die Ressourceneffizienz zu steigern.

Im Zentrum dieser Debatte steht die gebaute Umwelt: Klimawandel und Biodiversitätsverlust beeinträchtigen Infrastruktur, Ernährungssysteme und ganze Volkswirtschaften – eröffnen aber zugleich Chancen, neue Pfade für weniger Treibhausgasemissionen und geringere Belastungen von Ökosystemen zu entwickeln. Die Gespräche in Davos betonten, dass diese Transformation nur durch enge Zusammenarbeit von Regierungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gelingen kann – genau das Ökosystem, in dem die AEC/O-Branche agiert.

Das Nachhaltigkeitsgebot der AEC/O-Branche

Gebäude und Infrastrukturen sind derzeit für 32 % des weltweiten Energieverbrauchs und 34 % der globalen COEmissionen verantwortlich – Materialien wie Zement und Stahl machen allein 18 % davon aus. Damit ist die Branche nicht nur Teil des Problems, sondern auch einer der wichtigsten Hebel für Veränderung. Vom Energieverbrauch im Betrieb über den im Material gespeicherten Kohlenstoff bis hin zum Abfall am Lebensende: In jeder Phase des Lebenszyklus können durch bessere Planung, sorgfältige Umsetzung und eine vorausschauende Betriebsführung gezielt Verbesserungen erreicht werden.

Mit neuen ESG-Richtlinien und Standards zu Energieeffizienz, CO₂-Kreislaufwirtschaft und Transparenz erwarten Auftraggeber zunehmend nachweisbare, faktenbasierte Nachhaltigkeitsleistungen – projektübergreifend. Für AECUnternehmen geht es dabei nicht nur um Compliance, sondern auch um Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und die Fähigkeit, in einer Welt zu bauen, die innerhalb ihrer ökologischen Grenzen bleiben muss.

Nemetschek Group: Software als Enabler

Die Nemetschek Group hat Nachhaltigkeit zur strategischen Priorität erklärt. Ihr Ziel: Mit ihrem Software-Portfolio die Planung, den Bau und den Betrieb von Gebäuden und Infrastrukturen mit geringerem Energieverbrauch und reduzierten Treibhausgasemissionen zu ermöglichen. Das Unternehmen hat elf wirkungsrelevante Hebel im Produktportfolio definiert – mit besonderem Fokus auf Energieeinsparungen, Emissionsminderung und Materialeffizienz in der Bauwirtschaft über alle AEC/O-Segmente hinweg.

Durch die Integration dieser Hebel in Produktentwicklung und Roadmaps möchte Nemetschek digitale Möglichkeiten in konkrete Klima und Ressourceneffekte übersetzen – von der frühen Entwurfsoptimierung bis zur Betriebsanalyse. Dieser Ansatz greift das zentrale Davos 2026 Thema auf: Innovation, Finanzierung und Regulierung gezielt zu verknüpfen, um Dekarbonisierung und Ressourceneffizienz messbar voranzubringen.

Vom Entwurf bis zum Betrieb: Lösungen über den gesamten Lebenszyklus

Nemetschek betont, dass Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus in der AEC/O-Wertschöpfungskette verankert sein muss – nicht als nachträgliches Extra. In der frühen Planungsphase ermöglichen BIM-basierte Lösungen und spezialisierte Tools Szenarienanalysen zu Energiebedarf, Tageslicht, Materialwahl und CO₂-Emissionen. So können Teams schon früh Entscheidungen treffen, die ökologisch wie wirtschaftlich effizient sind.

Während der Bauphase helfen Nemetschek Marken, Abfälle zu vermeiden, Abläufe besser zu koordinieren und Nacharbeiten zu minimieren – was sich direkt in geringeren Ressourcenverbräuchen und Emissionen vor Ort niederschlägt. Im Betrieb wiederum unterstützen digitale Zwillinge und Gebäudemanagement-Lösungen Eigentümer dabei, Energieverbräuche zu überwachen, Immobilien zu benchmarken und die Performance kontinuierlich zu optimieren. Damit verlängert sich die Nutzungsdauer, und zirkuläre Strategien für das Lebensende lassen sich fundierter planen.

KI und die nächste Ära der AEC/OBranche

Eine neue KI-Ebene im gesamten Nemetschek Portfolio verändert grundlegend, wie AEC/O-Teams entwerfen, zusammenarbeiten und nachhaltigkeitsrelevante Informationen managen. KI-gestützte Assistenzsysteme schlagen bessere Designoptionen vor, erkennen Konflikte früher und automatisieren Dokumentation – sodass Fachleute mehr Freiraum für strategische Entscheidungen haben.

Damit steht Nemetschek im Einklang mit der in Davos 2026 hervorgehobenen Innovationsagenda: Digitale Technologien und datengetriebene Ansätze sind Schlüssel, um Klimaschutz und Kreislaufmodelle im großen Maßstab zu beschleunigen. Für Nemetscheks Kund*innen entsteht daraus ein starkes Zusammenspiel aus BIM, offenen Standards und KI – die Grundlage für Projekte, die nicht nur effizienter und profitabler, sondern auch zukunftsfähig und umweltverträglich realisiert werden können.

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Ulrike Beringer

Director Corporate Communication & CSR

uberinger@nemetschek.com +49 89 540459-254

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